Linke begrüßt klares Aufbruchssignal für mehr Bildungsqualität
Heute hat Mark Rackles, Bremer Senator für Kinder und Bildung, die „Offensive für mehr Bildungsqualität“ vorgestellt. Das Programm besteht aus insgesamt 50 Einzelmaßnahmen, mit denen Bildungskompetenzen gezielt gestärkt werden sollen. Ziel ist es, dass bis 2031 deutlich mehr Schüler*innen in Bremen und Bremerhaven sowohl die Mindest- als auch die Regelstandards in Deutsch und Mathe erreichen.
Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke Bremen, begrüßt die Offensive: „Mit diesem umfangreichen Maßnahmenpaket setzt Rackles ein klares Signal für einen Aufbruch in der Bremer Bildungslandschaft. Hierbei hat er die volle Unterstützung der Koalition. Gemeinsam stehen wir dafür, deutlich mehr Bremer und Bremerhavener Schüler*innen zu einem guten Schulabschluss zu führen.“
Ein Punkt des Programms überzeugt Strunge besonders: „Die Einführung des Fachs Theater/Darstellendes Spiel in der Grundschule ist eine spannende neue Idee, um Sprachförderung einmal anders anzugehen. Kinder, die im herkömmlichen Unterricht vor besonderen Herausforderungen stehen, können sich über neue Wege ausprobieren und so ihre Kompetenzen entdecken. Gleichzeitig wird die kulturelle Bildung als integraler Bestandteil von Schule gestärkt.“
Die heute vom Senator für Kinder und Bildung vorgestellte „Offensive für mehr Bildungsqualität“ ist noch nicht abgeschlossen – sie soll in den kommenden Wochen in der Bremer Fachwelt diskutiert werden, bevor sie im April als verbindlicher Maßnahmenkatalog beschlossen wird.
Strunge freut sich auf die anstehende Debatte: „Ich finde es super, dass ein so umfangreiches Programm in Bremen und Bremerhaven diskutiert werden soll und bin gespannt, was die Fachöffentlichkeit von den Ideen hält. An einigen Stellen wünsche ich mir allerdings Nachschärfungen. Mir ist besonders wichtig, dass wir die Schulen in den benachteiligten Quartieren noch verstärkt in den Blick nehmen.“

